Vorwärts zu den Quellen
Landwirtschaftliche Tagung
Zeit:
01.02. - 04.02.2012
Ort:
Goetheanum Dornach
Kontakt:
Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum
Hügelweg 59
CH-4143 Dornach
Sektion für Landwirtschaft
Hügelweg 59
CH-4143 Dornach
Sektion für Landwirtschaft
Als grosse Tagungsgemeinschaft widerspiegeln wir die Vielfalt der weltweiten biodynamischen Bewegung. Das Arbeiten aus dem biodynamischen Impuls gestaltet sich anders für die verschiedenen Klimazonen, für die mannigfaltigen Betriebstypen, für jede Generation, für die unterschiedlichen Forschungsrichtungen und -methoden. Es wirkt in verschiedenen Formen für Schulgärten und Grossbetriebe, aber auch für Produktion, Verarbeitung, Handel und Konsumenten, anders für den Blick in Richtung Kultivierung der Natur oder in Richtung Gestaltung der sozialen Gemeinschaft.
Ausgehend von dieser Vielfalt stellt sich die Frage, was uns verbindet. Welche Gemeinsamkeiten teilen wir? Dabei meint die Frage nicht ein Sortieren nach Gemeinsamem und je Verschiedenem, sondern sie zielt in die Tiefe. Was ist das Wesentliche am Biodynamischen? Es ist unser eigenes Wesen, was uns zu dem Wesentlichen in der Welt führen kann. Wir haben versucht, die Tagung so zu gestalten, dass diese Wesensbegegnung stattfinden kann.
Nach den einführenden Darstellungen am Mittwoch orientiert sich der Donnerstag an der Frage: Was ist für mich das Wesentliche im praktischen Tun? Am Freitag liegt der Fokus auf demjenigen, was jeden von uns im Landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner inspiriert. Am Samstag kommt die Anregung aus dem Umfeld: Welche Zeitereignisse sind mir wesentlich, wecken mich auf, berühren mich existenziell?
In den Vertiefungslaboren am Vormittag arbeiten wir gemeinsam mit Elementen aus dem U-Prozess, ähnlich wie an der letztjährigen Tagung. In der dialogischen Begegnung mit dem anderen wird es möglich hindurch zu hören – zum Wesentlichen vorzustossen. Dieses wird am Nachmittag in den künstlerischen Kursen belebt und durch die Kurzreferate «Erlebnisskizzen des Wesentlichen» eingereiht in die Vielfalt. Im Plenum versuchen wir, das während des Tages Gefundene zu synthetisieren und dem morgendlichen Impulsreferat ein Echo zu geben. Die Lesung und Besprechung des Michael-Briefes leitet durch die Tagung: Der Pendelschlag von Wachen und Schlafen ermöglicht uns selbstbestimmtes Tun im Dienste des keimenden Lebens der Erde.
Die Tagung durchläuft als Ganzes einen Drei-Schritt, genauso wie jeder einzelne Tag: Von der Vielfalt der Praxis führt der Weg durch die individuelle Wesensbegegnung zu gemeinsam gefundenen Kernsätzen des biodynamischen Landbaues als zeitgemässe Antwort auf die Frage: Welches sind unsere gemeinsamen Quellen?
UELI HURTER, JEAN-MICHEL FLORIN, THOMAS LÜTHI
Ausgehend von dieser Vielfalt stellt sich die Frage, was uns verbindet. Welche Gemeinsamkeiten teilen wir? Dabei meint die Frage nicht ein Sortieren nach Gemeinsamem und je Verschiedenem, sondern sie zielt in die Tiefe. Was ist das Wesentliche am Biodynamischen? Es ist unser eigenes Wesen, was uns zu dem Wesentlichen in der Welt führen kann. Wir haben versucht, die Tagung so zu gestalten, dass diese Wesensbegegnung stattfinden kann.
Nach den einführenden Darstellungen am Mittwoch orientiert sich der Donnerstag an der Frage: Was ist für mich das Wesentliche im praktischen Tun? Am Freitag liegt der Fokus auf demjenigen, was jeden von uns im Landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner inspiriert. Am Samstag kommt die Anregung aus dem Umfeld: Welche Zeitereignisse sind mir wesentlich, wecken mich auf, berühren mich existenziell?
In den Vertiefungslaboren am Vormittag arbeiten wir gemeinsam mit Elementen aus dem U-Prozess, ähnlich wie an der letztjährigen Tagung. In der dialogischen Begegnung mit dem anderen wird es möglich hindurch zu hören – zum Wesentlichen vorzustossen. Dieses wird am Nachmittag in den künstlerischen Kursen belebt und durch die Kurzreferate «Erlebnisskizzen des Wesentlichen» eingereiht in die Vielfalt. Im Plenum versuchen wir, das während des Tages Gefundene zu synthetisieren und dem morgendlichen Impulsreferat ein Echo zu geben. Die Lesung und Besprechung des Michael-Briefes leitet durch die Tagung: Der Pendelschlag von Wachen und Schlafen ermöglicht uns selbstbestimmtes Tun im Dienste des keimenden Lebens der Erde.
Die Tagung durchläuft als Ganzes einen Drei-Schritt, genauso wie jeder einzelne Tag: Von der Vielfalt der Praxis führt der Weg durch die individuelle Wesensbegegnung zu gemeinsam gefundenen Kernsätzen des biodynamischen Landbaues als zeitgemässe Antwort auf die Frage: Welches sind unsere gemeinsamen Quellen?
UELI HURTER, JEAN-MICHEL FLORIN, THOMAS LÜTHI

